Editorial im Infoblatt des Departements Bildung und Kultur

Die Glarner Politik hat sich in den vergangenen Monaten mit einigen gewichtigen Geschäften aus dem Volksschulbereich auseinandergesetzt. Interessanterweise hat die Vereinheitlichung der Lektionsdauer kaum Wellen geworfen. Der entsprechende Antrag passierte den Landrat gar ohne Wortmeldung. Das darf letztlich als Zeichen des Vertrauens gewertet werden. Es zeigt aber auch den politischen Willen, die Einführung des neuen Glarner Lehrplans von A bis Z konsequent durchzuziehen. Diesen Auftrag gilt es nun umzusetzen, und ich freue mich auf einen spannenden Prozess. Fest steht: Unsere Schülerinnen und Schüler sollen während ihrer Schulzeit die nötigen Kompetenzen aufbauen, um die Anforderungen der heutigen Gesellschaft erfolgreich meistern zu  können. Das Anleiten zum «Können» und zum «Wollen», und vor allem das Vermitteln von «Wissen» bleiben mit dem neuen Glarner Lehrplan an erster Stelle.

Einmal mehr sehr breit diskutiert wurde jüngst das Thema Schulqualität. Ausgelöst durch den Schlussbericht des zweiten Turnus‘ der evaluationsbasierten Schulaufsicht. Erfreulich ist: Die Art, wie der Kanton Glarus Schulaufsicht lebt, ist definitiv etabliert. Das Verfahren hilft den Schulen und Schulleitungen, und es wird von allen Seiten geschätzt – insbesondere auch von den Schulkommissionspräsidien unserer Gemeinden. Darauf lässt sich aufbauen, gerade angesichts des stetigen Wandels im Volksschulwesen. Die Evaluation setzt hier die nötigen Ankerpunkte, die uns auf unserer gemeinsamen Reise in die Zukunft bei der Orientierung helfen.