Editorial im Infoblatt des Departements Bildung und Kultur

Befragungen der Bevölkerung bestätigten, dass die Zufriedenheit mit der öffentlichen Schule in der Schweiz sehr hoch sei. Diese Feststellung war kürzlich – quasi als Replik – in einem Artikel zu lesen, der sich mit der Schulkritik einer belgischen Bildungsforscherin befasst. Das gute Zeugnis für all jene, die sich um das Ansehen unserer Schulen bemühen, darf mit Fug und Recht stolz zur Kenntnis genommen werden. Zugleich ist es aber auch Verpflichtung, das hohe Niveau zu halten – was wiederum sehr viel Engagement und Herzblut erfordert. Dass die Zufriedenheit auf der Qualität der erbrachten «Dienstleistungen» basiert, versteht sich von selbst. Deshalb arbeiten wir konsequent daran weiter und starten demnächst den dritten Turnus der evaluationsbasierten Schulaufsicht.

Sehr viel Engagement, aber auch Aufgeschlossenheit und Motivation, ist im Prozess zur Einführung des neuen Glarner Lehrplans zu spüren. Insbesondere von den Lehrpersonen, was angesichts des doch sehr aufwendigen Vorhabens äusserst erfreulich ist. Können wir den eingeschlagenen Weg genauso konstruktiv weiter beschreiten wie bis anhin, ist schon viel erreicht. Selbstverständlich sind noch viele Hürden zu überwinden, und den einen oder anderen Stein gilt es noch aus dem Weg zu räumen. Das gehört dazu, genauso wie knifflige Fragen aus dem Umfeld unserer Volksschülerinnen und Volksschüler. Die gut besuchten Infoabende für Eltern im Frühling zeigten jedenfalls, dass das Interesse gross ist. Genauso wie das Vertrauen.