Editorial im Infoblatt des Departements Bildung und Kultur

„Etz gilt’s ernscht“, hiess die Devise für die 377 Glarner Kinder, welche vor wenigen Wochen mit dem Eintritt in den Kindergarten ihre schulische Laufbahn in Angriff genommen haben. Ein anderer Takt bestimmt nun das Leben der Dreikäsehochs. Ähnliches gilt für die 327 Jugendlichen, die mit dem Übertritt in die Oberstufe gleichzeitig ihren persönlichen Schlussspurt lanciert haben. Für sie rückt das Berufsleben in greifbare Nähe. Ernst gilt es aber auch für die Lehrerinnen und Lehrer, für die der Start ins neue Schuljahr 2017/18 für einmal auch kein gewöhnlicher war – falls es solche überhaupt gibt. Mit der Einführung des neuen Glarner Lehrplans hat in der Glarner Schule eine neue Ära begonnen. Eine Revolution ist das zwar nicht, aber doch ein Meilenstein.

Dass sich die Lehrpersonen im Zuge dessen von viel Bewährtem zu lösen und den Fokus neu einzustellen haben, versteht sich von selbst. Genau dafür war die Vorbereitungswoche gedacht, welche nun auch schon wieder ein paar Monate zurückliegt. Sie darf rückblickend mit Fug und Recht als Erfolg bezeichnet werden. Die rundum zufriedenen Gesichter nach dem inspirierenden gemeindeübergreifenden Austausch und nach den angeregten Diskussionen sprachen jedenfalls für sich. Allen Schulbeteiligten, die zum guten Gelingen dieser Weiterbildungsveranstaltung beigetragen haben, möchte ich an dieser Stelle ein Kränzchen winden. Insbesondere den höchst interessierten Lehrpersonen und den äusserst engagierten Praxisbegleitungen. Das motivierende Klima, das sie gemeinsam schufen, ist die perfekte Basis für eine erfolgreiche Lehrplaneinführung. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen für das neue Schuljahr viel Freude und Energie!